Verantwortungsvolles Spielen

Zuletzt aktualisiert August 2026

18+. Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsvoll. Diese Seite steht nicht aus formalen Gründen hier: Ein Portal, das Anbieter vergleicht, hat die Aufgabe, auch die Seite zu beschreiben, auf der nichts gewonnen wird.

Die Grundregeln

Glücksspiel ist Unterhaltung mit Kosten und keine Einnahmequelle. Es gibt keine Strategie, die den Hausvorteil aufhebt, kein Spiel, das nach einer Verlustserie „fällig“ ist, und keine Einsatzfolge, die das Ergebnis beeinflusst. Wer verlorenes Geld zurückholen will, erhöht das Risiko und nicht die Chance.

Setzen Sie nur Geld ein, dessen Verlust Sie sich leisten können, legen Sie den Rahmen vor dem Spiel fest und spielen Sie nicht, um eine Stimmung zu verändern. Auf dieser Website steht deshalb an keiner Stelle ein Gewinnversprechen, keine Strategieempfehlung und keine Aufforderung im Stil von "jetzt spielen".

Werkzeuge, die es im Konto gibt

Seriöse Anbieter stellen Grenzen im Kontobereich bereit: Einzahlungsgrenzen pro Tag, Woche oder Monat, teils Einsatz- und Verlustgrenzen, eine Begrenzung der Sitzungsdauer, eine kurzfristige Spielpause und eine Selbstsperre über einen längeren Zeitraum.

Drei Punkte dazu, die selten dabeistehen. Erstens: Eine Grenze vor der ersten Einzahlung zu setzen ist eine Entscheidung unter Ruhe, danach eine unter Druck. Zweitens: Eine Herabsetzung sollte sofort wirken, eine Erhöhung nicht, wenn ein Anbieter das anders handhabt, ist das eine Information über den Anbieter. Drittens: Ob und wie gut diese Werkzeuge vorhanden sind, ist bei uns Teil der Bewertung.

Warnzeichen

Es wird länger oder häufiger gespielt als vorgenommen. Einsätze steigen, um Verluste auszugleichen. Es wird Geld eingesetzt, das für anderes vorgesehen war, oder geliehenes Geld. Das Spielen wird gegenüber Angehörigen verschwiegen oder heruntergespielt. Gedanken daran drängen sich in Situationen auf, in denen nicht gespielt wird. Schlaf, Arbeit, Ausbildung oder Beziehungen leiden.

Einzelne dieser Punkte sind kein Befund. Mehrere über einen längeren Zeitraum sind ein Anlass, mit jemandem zu sprechen, und zwar früher als spät, weil der Aufwand mit der Zeit wächst und nicht sinkt.

Wo es Beratung gibt

In Österreich gibt es kostenlose und vertrauliche Beratung zu Glücksspielproblemen; Anlaufstellen sind unter anderem die Suchthilfe- und Suchtberatungseinrichtungen der Bundesländer, die auch Angehörige beraten. Eine konkrete Einrichtung, Telefonnummer oder Adresse nennen wir an dieser Stelle bewusst noch nicht: Die Kontaktdaten sind für dieses Angebot nicht bestätigt, und eine falsche Nummer auf einer Hilfeseite ist schlimmer als keine.

Bis diese Angaben bestätigt sind: Die Suchtberatungsstelle des eigenen Bundeslandes, die Hausärztin oder der Hausarzt und die Sozialberatung sind erreichbare erste Schritte, und jeder Anbieter muss im Kontobereich eine Sperrmöglichkeit anbieten. Bei akuter Notlage ist der Rettungsdienst zuständig.

An Minderjährige richtet sich dieses Angebot nicht. Der Zugang zu Glücksspiel ist Erwachsenen vorbehalten, und Anbieter prüfen das Alter im Rahmen der Kontoverifizierung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema

Kann ich mich selbst vom Spielen sperren lassen?
Seriöse Anbieter stellen im Kontobereich eine Spielpause für einen kurzen Zeitraum und eine Selbstsperre für einen längeren bereit; beides ist üblicherweise ohne Begründung möglich. Eine Sperre lässt sich in der Regel nicht vorzeitig aufheben, und genau das ist ihr Zweck. Ob und wie auffindbar ein Anbieter diese Funktionen anbietet, gehört bei uns zur Bewertung.
Woran erkenne ich, dass ich eine Grenze brauche?
Ein verlässlicher Hinweis ist die Differenz zwischen Vorsatz und Verhalten: Es wird länger, häufiger oder mit höheren Beträgen gespielt als vorgenommen. Weitere Anzeichen sind steigende Einsätze zum Ausgleich von Verlusten, der Einsatz von Geld, das für anderes vorgesehen war, und das Verschweigen des Spielens gegenüber Angehörigen. Mehrere dieser Punkte über einen längeren Zeitraum sind ein Anlass, Beratung zu suchen.